Innovation Forum Medizintechnik
Das war das Innovation Warm-up am 20. Oktober 2021!

Gemeinsam mit den Gästen aus unserem Partnerland Saarland haben wir uns auf das Innovation Forum eingestimmt.

Circa 70 Teilnehmer haben im Format eines World Cafés an 5 Thementischen über innovative Themen und Lösungskonzepte aus der gesamten Medizintechnik diskutiert.

Nachdem das World Café seine Tore geschlossen hat, wurde das Buffet eröffnet. Der Networking-Abend wurde mit einem Getränke-Angebot aus der Heimat unserer saarländischen Gäste abgerundet.

Einige Impressionen des Innovation Warm-up 2021:

Anmeldung

Anmeldung:
Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich, das Warm-up ist komplett ausgebucht.

Die Teilnahme am Innovation Warm-up ist für Teilnehmer des Innovation Forum kostenfrei.
Bitte melden Sie sich bis zum 15. Oktober 2021 an:

Schreiben Sie uns eine E-Mail an:

Denise Zimmermann, zimmermann@medicalmountains.de
Betreff: Anmeldung Innovation Warm-up

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Round Tables:

Es wird drei Diskussionsrunden geben, jede dauert 30 Minuten. Information über die Round Table-Themen finden Sie unten bzw. hier als Programm-Download (PDF): Innovation Forum Warm-Up.

17:00 Uhr

Willkommen

17:20 Uhr

Begrüßung

17:30 Uhr

Elevator Pitch
Kurze Vorstellung der Gäste aus dem Saarland

17:45 Uhr

World Café
Diskussion verschiedener Themen an mehreren Thementischen

17:45 Uhr

Runde 1

Bitte wählen Sie für sich eines von den aufgeführten Themen aus.

18:15 Uhr

Runde 2

Bitte wählen Sie für sich eines von den aufgeführten Themen aus.

18:45 Uhr

Runde 3

Bitte wählen Sie für sich eines von den aufgeführten Themen aus.

19:15 Uhr

Zusammenfassung

ab 19:45  Uhr

Get-together // Networking und Abendimbiss

Round Table 1:

Digitalisierung in deutschen Kliniken: Was muss die deutsche Medizintechnikbranche leisten, um nicht vom internationalen Wettbewerb abgehängt zu werden?

Die Digitalisierung hat in der jüngsten Vergangenheit in vielen Bereichen einen Schub erhalten. Auch das Gesundheitswesen arbeitet hieran: Ende 2020 ist das Krankenhauszukunftsgesetz in Kraft getreten, erste 5G-Projekte sind in deutschen Kliniken gestartet – die Anforderungen teilnehmender Kliniken an die Geräte ändern sich. Standardschnittstellen zum Datenaustausch sind notwendig, die Marktchancen von Insellösungen sinkt drastisch. Doch haben die Medizintechnik-Unternehmen den Trend erkannt? Und was ist technisch möglich? Welche Vorteile können hieraus für die Patientenversorgung entstehen? Und was bedeutet dies für die Medizintechnikgeräte? Sind diese sicher vor Störungen durch das 5G-Netz im OP-Saal? Und ist ein Medizingerät, welches sich nicht anbinden lässt, noch wettbewerbsfähig? Oder sind wir bereits abgehängt?

Round Table 2:

Mikrospritzguss oder 3D-Druck: Welche innovativen Produktionsmethoden werden sich behaupten?

Minimalinvasive Operationstechniken, neuartige Implantate und die zunehmende Individualisierung stellen die Medizintechnik stetig vor neue Herausforderungen. Mikrospritzguss und 3D-Druck leisten hierzu durch das breite Eigenschaftsspektrum der nutzbaren Werkstoffe verbunden mit vielfältigen Formgebungsmöglichkeiten einen bedeutenden Beitrag. Die kostengünstigen Herstellmethoden erlauben zudem ein schnelles und weites Verbreiten.

Wie stehen diesen Vorteilen konventionelle, subtraktive Verfahren gegenüber? Was bedeutet dies für „traditionelle“ Werkstoffe? Worauf müssen sich Hersteller einstellen? Wohin werden sich die Anforderungen der Anwender entwickeln? Und wo liegen die Grenzen des Mikrospritzgusses und des 3D-Drucks in der Medizintechnik?

Round Table 3:

Abgehängt oder Vorreiter: Die süddeutsche Medizintechnik im Jahre 2035 – welche Rolle nimmt die Branche ein?

Die süddeutsche Medizintechnikbranche: Weltbekannt, traditionell verwurzelt und innovativ. Stark geprägt vom mittelständischen Kern weist Baden-Württemberg die höchste Anzahl an Medizintechnikunternehmen in Deutschland auf und ist damit Medtech-Standort Nr. 1 in Deutschland.

Die Medizintechnik ist in ganz Deutschland ein starker Wirtschaftszweig – mit mehr als 200.000 Arbeitsplätzen erwirtschaftete die Branche 2018 32 Mrd. Euro Umsatz, die Exportquote lag bei 65%.

Doch wie sieht die Ausgangslage in 10 oder 15 Jahren aus? Worauf kommt es an? Wohin entwickelt sich die süddeutsche Medizintechnikbranche und wohin soll der Weg gehen? Wie muss auf Entwicklungen und Trends reagiert werden, um auch weiterhin als Vorreiter zu gelten?

Round Table 4:

Industrie 4.0, Robotik & Cobots – wie müssen Unternehmen Ihre Fertigung automatisieren, um konkurrenzfähig zu agieren?

Technologischer und gesellschaftlicher Fortschritt – der Begriff der „Industrie 4.0“ umfasst diese Entwicklung. Damit deutsche Unternehmen weiterhin konkurrenzfähig bestehen können, müssen sie in die Zukunft denken. Hochmoderne Wettbewerber aus aller Welt erhöhen den Druck, Kunden und Konsumenten verlangen immer schnellere Bearbeitungszeiten. Die moderne Robotik ebnet der Industrie den Weg zur nächsten Generation. Sogenannte Cobots stellen hier eine kleinere und günstigere Alternative zu klassischen Roboterarmen dar – ausgestattet mit moderner Sensortechnik haben sie in den vergangenen Jahren eine große Beliebtheit erfahren.

Doch wie gehen Unternehmen mit der Automatisierung ihrer Fertigung vor? Wie ist eine Automatisierung möglich und was ist mit ihr machbar? Welche Eigenschaften müssen Roboter besitzen, um sie auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen einsetzen zu können? Wie kann man rasch automatisieren, ohne Chaos in seinen Prozessen zu verursachen? Und stellt die Automatisierung tatsächlich die Universallösung für ein konkurrenzfähiges Bestehen dar?

Round Table 5:

Nachhaltigkeit bedeutet klüger, nicht weniger: Wie müssen sich Unternehmen hierfür aufstellen und was müssen Sie tun?

Medizintechnik soll in erster Linie dem Patienten helfen und Menschenleben retten. Auch wenn die Langlebigkeit eines Produkts oder der ökologische Fußabdruck des Herstellungsprozesses in der Branche bislang nicht im Vordergrund standen, schenken viele Unternehmen dem Thema Nachhaltigkeit bereits volle Aufmerksamkeit: Ein nachhaltiges Wirtschaften wird in Zukunft unerlässlich sein. Darüber hinaus tritt ab 2025 die neue EU-Verpackungsrichtlinie in Kraft, welche Hersteller dazu verpflichtet, Abfälle in der Produktion zu vermeiden. Doch für Medizintechnik-Unternehmen kann sich das nachhaltige Handeln als herausfordernd darstellen: Werden bestehende Produkte oder Verpackungen verändert, liegt eine Designänderung vor und eine Neuzertifizierung durch die Benannte Stelle wird notwendig. Welche Möglichkeiten bieten sich Unternehmen, nachhaltig zu agieren und Abfälle zu verringern? Wo können digitale Technologien ansetzen? Wie können Verpackungsprozesse effektiver gestaltet werden? Und was muss geschehen, um Nachhaltigkeit schneller in den Fertigungsprozess zu integrieren?